Beruf im Fokus
Sanitär, Heizung, Klimatechnik
Berufe in der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik umfassen eine Vielzahl von fachlich ausgerichteten Tätigkeiten, die sich mit der Planung, Installation, Wartung und Reparatur von Wasser- und Heizungssystemen sowie klima- und lüftungstechnischen Anlagen beschäftigen. Fachkräfte sind verantwortlich für die Installation von Badezimmereinrichtungen, Heizungssystemen und Lüftungsanlagen, sowie für die Instandhaltung und Optimierung dieser Systeme, um eine effiziente und umweltfreundliche Nutzung zu gewährleisten. Ihr Know-how ermöglicht es ihnen, auf die individuellen Bedürfnisse der Kunden einzugehen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln. Die Berufe in dieser Gattung sind essenziell für den Bau und den Betrieb moderner Gebäudetechnik, wobei Nachhaltigkeit und Energieeffizienz zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Welche Einzelberufe gehören zur Berufsgattung (Auswahl)
- Anlagenmechaniker/in - Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (zum BerufeNet der BA)
- Gas- und Wasserinstallateur/in
- Heizungsanlagenbauer/in
- Installateur/in - Energie- und Gebäudetechnik
- Zentralheizungs- und Lüftungsbauer/in
Welche Ausbildungsberufe gehören zur Berufsgattung
- Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (zur BIBB Berufesuche)
Berufsklassifikationen
- KldB 2010: 34212
- DAZUBI Erhebungsberuf: 34212310;34212010;34212340;34212350
- ISCO-08: 7126
Das wichtigste in Kürze
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Einleitung
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Erwerbstätigkeit und Fachkräfteentwicklung
Entwicklung der Ausbildungszahlen
Die Berufsgattung „Mikrosystemtechnik“ beinhaltet einen Ausbildungsberuf, den Mikrotechnologen/-technologin.
Information zum Datensatz
Der Indikator Auszubildende basiert auf einer Vollerhebung der bestehenden Ausbildungsverträge gemeldet an die stat. Landesämter. Weiterführende Informationen sowie umfassendere Statistiken finden Sie unter DAZUBI Datenportal .
Information zum Berufsaggregat
Die Daten liegen auf Ausbildungsberuf-Ebene vor. Diese werden aus den Erhebungsberuf-Statistiken (DKZ, 8-Steller) von DAZUBI gebildet.
Wie im Durchschnitt über alle Ausbildungsberufe hinweg, ist der Anteil der Auszubildenden zurückgegangen. Zwischen 2006 und 2021 sank die Anzahl an Auszubildenden von 534 auf 387 Auszubildende. Das entspricht einem Rückgang von 28 Prozent. In den letzten drei Jahren lässt sich jedoch mit einer leichten Zunahme an Auszubildenden ein positiver Trend erkennen.
Regionale Verteilung Ausbildungszahlen
Darstellung:
Information zum Datensatz
Der Indikator Auszubildende basiert auf einer Vollerhebung der bestehenden Ausbildungsverträge gemeldet an die stat. Landesämter. Weiterführende Informationen sowie umfassendere Statistiken finden Sie unter DAZUBI Datenportal .
Information zum Berufsaggregat
Die Daten liegen auf Ausbildungsberuf-Ebene vor. Diese werden aus den Erhebungsberuf-Statistiken (DKZ, 8-Steller) von DAZUBI gebildet.
Die meisten Mikrotechnologen/-technologinnen wurden 2022 in Sachsen ausgebildet mit 120 Auszubildenden. Dies entspricht auch der Region, mit den höchsten Erwerbstätigen in dieser Berufsgattung (vgl. Forbes 2024). Es folgen Baden-Württemberg mit 60 Auszubildenden, Brandenburg mit 57 Auszubildenden und Bayern mit ebenfalls 57 Auszubildenden.
Kompetenzen
Green Skills
Information zum Datensatz
Der Indikator "Ausgeübter und erlernter Beruf" basiert auf Daten der BIBB-IAB-Qualifikations- und Berufsprojektionen (QuBe). Weiterführende Informationen sowie umfassendere Statistiken finden Sie im QuBe Datenportal .
Information zum Berufsaggregat
Die Daten liegen auf der Ebene der Berufsgruppen vor (KldB 2010 3-Steller), d. h. für Berufe der Elektrotechnik.
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Attraktivität des Berufs
Einkommen
Erwerbstätigkeit
Information zum Datensatz
Der Indikator Einkommen Erwerbstätigkeit basiert auf der Entgeltstatistik der Beschäftigungsstatistik der Bundesagentur für Arbeit. Er zeigt die Median Bruttolöhne aller in Vollzeit sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland. Weitere Informationen finden Sie hier.
Information zum Berufsaggregat
Die Daten liegen auf Berufsgattung-Ebene vor. D. h. für die Berufsgattung Mikrosystemtechnik -Fachkraft.
Das Einkommen für die Berufsgattung der Mikrosystemtechnik ist überdurchschnittlich im Verhältnis zu allen Berufen auf Fachkräfteniveau. Mikrosystemtechnik Fachkräfte in Vollzeit verdienen im Schnitt brutto monatlich 3262 €. Damit liegt das Einkommen über dem Medianlohn aller Berufe auf Fachkräfteniveau, d. h. für Berufe, wo generell eine Berufsausbildung erforderlich ist. Dieser Median liegt bei 3223 € brutto im Monat.
Ausbildung
Information zum Datensatz
Der Indikator Ausbildungsverguetung basiert auf der BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung 2018. Er zeigt die Medianwerte für sechs Merkmale beruflicher Belastungsfaktoren. Der Indikator basiert auf der "Job Exposure Matrix" und liegt auf beruflichen Ebene der Berufsuntergruppen (4-Steller) vor. Weitere Informationen zum Indikator finden Sie unter JEM Projekt. Weitere Informationen zum Datensatz finden Sie unter BIBB/BAuA Erwerbtstätigenbefragung.
Information zum Berufsaggregat
Die Daten liegen auf Ausbildungsberuf-Ebene vor. D. h. für den Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
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Arbeitsbedingungen
Information zum Datensatz
Der Indikator Arbeistbedingungen basiert auf der BIBB/BAuA Erwerbstätigenbefragung 2018. Er zeigt die Medianwerte für sechs Merkmale beruflicher Belastungsfaktoren. Der Indikator basiert auf der "Job Exposure Matrix" und liegt auf beruflichen Ebene der Berufsuntergruppen (4-Steller) vor. Weitere Informationen zum Indikator finden Sie unter JEM Projekt. Weitere Informationen zum Datensatz finden Sie unter BIBB/BAuA Erwerbtstätigenbefragung.
Information zum Berufsaggregat
Die Daten liegen auf Berufsgruppen-Ebene vor. D. h. für die Berufsgruppe Elektrotechnik.
Für die Berufsgruppe Elektrotechnik zeigen sich folgende Arbeitsbedingungen.
Arbeitsintensität
Hierzu gehören Arbeitsbedingungen wie hoher Termin-/und Leistungsdruck oder Arbeiten an der Grenze der Belastungsfähigkeit (vgl. Information zum Datensatz). Der errechnete Indexwert beträgt 1 (von 1 bis 10) und ist damit als sehr gering einzustufen. Die Berufsgattung Elektroberufe weist eine sehr geringe Belastung durch die Arbeitsmenge auf.
Umgebungsbelastung
Hierzu gehören Arbeitsbedingungen wie Arbeiten bei Lärm, Hitze oder Rauch sowie der Ausgesetztheit von Ölen, Fetten und Schmutz. Der Indexwert von 7 (von 1 bis 10) weist auf eine relativ hohe Belastung durch solche Faktoren auf.
Physische Belastung
Hierzu gehören Arbeitsbedingungen wie Arbeiten im Stehen und unter Zwangshaltung sowie schweres Heben und Tragen. Mit einem Indexwert von 5 (von 1 bis 10) ist als durchschnittlich einzustufen. Körperliche Belastungsfähigkeit ist somit Teil dieser Berufsgruppe.
Arbeitszeitlage
Hierzu gehören Arbeitsbedingungen wie Arbeiten am Wochenende oder Arbeiten außerhalb von 7-19 Uhr. Mit einem Indexwert von 4 (von 1 bis 10) weist die Berufsgruppe Elektrotechnik eher geringe Werte in diesem Aspekt auf. Arbeit findet somit überwiegend unter der Woche tagsüber statt.
Soziale Unterstützung
Hierzu gehören Arbeitsbedingungen wie das Erleben eines Gemeinschaftsgefühls, Unterstützung durch Kollegen und Kolleginnen sowie des direkten Vorgesetzten. Der Indexwert von 3 (von 1 bis 10) kann als eher gering betrachtet werden. Das bedeutet, dass Erwerbstätige eher geringe soziale Unterstützung in dieser Berufsgruppe wahrnehmen.
Handlungsspielraum
Hierzu gehören Arbeitsbedingungen wie die Möglichkeit, Arbeit und Pausen selbst planen und einteilen zu können sowie Einfluss auf die Arbeitsmenge zu besitzen. Mit einem Indexwert von 5 (von 1 bis 10) weist diese Berufsgruppe durchschnittlichen Handlungsspielraum auf.
Berufliches Ansehen
Information zum Datensatz
Der Indikator Berufliches Ansehen basiert auf der "Berufe in Deutschland" Erhebung. Sie ist repräsentativ für die Wohnbevölkerung Deutschlands. Der Indikator liegt auf Berufsgruppen-Ebene vor (3-Steller). Weitere Informationen zum Indikator finden Sie unter dieser Veröffentlichung. Weitere Informationen zum Datensatz finden Sie unter Projekt „Berufe in Deutschland“.
Information zum Berufsaggregat
Die Daten liegen auf Berufsgruppen-Ebene vor. D. h. für die Berufsgruppe Elektrotechnik.
Das berufliche Ansehen in der Berufsgruppe Elektrotechnik liegt mit einem Wert von 6,98 über dem Durchschnitt für alle Berufe auf Fachkräfteniveau (5.53) als auch über dem Durchschnitt aller befragten Berufe insgesamt (5.75, nicht abgebildet). Das bedeutet das Ansehen von Elektroberufen wird von der Bevölkerung als überdurchschnittlich hoch wahrgenommen.
Zusammenfassung
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